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Infrarot Heizstrahler für schnelle Wärme

Infrarotheizung - Infrarotstrahler

Kurz erklärt: Elektrischer Hochtemperatur Heizstrahler mit Glühstab-Technologie für eine punktuelle Wärme. Einsatz zum Beispiel über dem Wickeltisch, die Garage, Werkstatt oder die Terrasse. Nicht zum beheizen von Wohnräumen geeignet. Heizung Kategorie: Elektroheizung

Abbildung Infrarotstrahler, elektrisch

Eine besondere Form der Infrarotheizung sind sogenannte Infrarotstrahler. Hierbei handelt es sich um Heizelemente bzw. eigenständig funktionierende Geräte, die Infrarotstrahlung erzeugen und zur Erwärmung oder Trocknung eingesetzt werden. Einsatzbereiche der Infrarotstrahler sind unter anderem:

  • Tierhaltung
  • elektrische Saunen
  • Medizin

Doch auch im häuslichen Umfeld werden Infrarotstrahler gerne eingesetzt. Sie eignen sich zum Beispiel als Wärmequelle auf der Terrasse oder als Zusatzheizung im Badezimmer.

Als Energiequelle für Infrarotstrahler kommt entweder brennbares Gas oder elektrischer Strom zum Einsatz. Im Gegensatz zu herkömmlichen Heizsystemen kommt es bei der Infrarotheizung nicht oder nur kaum zur Erwärmung der Raumluft, sondern lediglich zur Erwärmung der angestrahlten Fläche (die sowohl ein Objekt als auch ein Mensch oder Tier sein kann).

Anders als zum Beispiel Infrarot-Flachheizungen werden Infrarotstrahler in der Regel nicht zum Beheizen von Wohnräumen eingesetzt. Vielmehr sorgen die Strahler über dem Wickeltisch, im Tierstall, in der Garage bzw. Werkstatt sowie auf der Terrasse für punktuelle, zielgerichtete Wärme. Eine Ausnahme bilden die sogenannten Hochtemperatur-Infrarotstrahler, die vornehmlich im Industrie- und Bauwesen zum Einsatz kommen.

Die drei Arten von Infrarotstrahlung

Je nach Bauart des Geräts werden unterschiedliche Arten von Infrarotstrahlung emittiert. Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Wellenlängen:

  • Die kurzwellige Infrarotstrahlung – auch IR-A genannt
  • Die mittelwellige Infrarotstrahlung (IR-B) sowie
  • Die langwellige Infrarotstrahlung (IR-C).

Halogen-Rotlichtstrahler nutzen die kurzwellige IR-A-Strahlung. Die Strahlen dringen tiefer ins Gewebe ein. Daher werden sie häufig im medizinischen Umfeld genutzt, zum Beispiel in Infrarot-Wärmekabinen.

Infrarotstrahler mit einer Carbon-Röhre produzieren mittelwellige IR-B-Strahlung. Sie zeichnet sich durch einen geringen Anteil sichtbaren Lichts sowie eine geringere Eindringtiefe in die Haut aus (um die zwei Millimeter). Dunkelstrahler, in denen zum Beispiel eine Quarzröhre zum Einsatz kommt, erzeugen langwellige IR-C-Strahlung. Dabei fällt besonders wenig sichtbare Strahlung an.

Elektrischer Heizstrahler im Betrieb

Anzumerken ist, dass IR-C-Strahlung tendenziell nicht nur Festkörper und Objekte erwärmt, sondern zum Teil auch die Umgebungsluft. Sie ist auch anfälliger gegen Luftbewegungen und eignet sich daher eher für den Innenbereich.

Infrarotstrahler in der Industrie

Neben den herkömmlichen Infrarotstrahlern mit einer Wattleistung zwischen etwa 150 und 2000 Watt gibt es auch Hochtemperatur-Strahler, die eine Leistung zwischen 3000 und 6000 Watt aufbringen. Die hohe Betriebstemperatur dieser Modelle eignet sich besonders für die Aufheizung von Räumen und Hallen mit einer Deckenhöhe von über 4 Metern oder als Punktwärmequelle für Arbeitsplätze — beispielsweise in Großfabriken oder Speditionen.

Heizstrahler an der Decke montiert

Hierbei muss aus Sicherheitsgründen ein Mindestabstand von 3,5 Metern gewährleistet werden. Auch ist der Gebrauch dieser Form der Infrarotheizung im Freien nicht unüblich. Typische Einsatzzwecke sind hier unter anderem:

  • Lastbrücken
  • Sportanlagen
  • Großtribünen
  • Gastronomie: Biergärten und Straßencafés

Die jeweilige Schutzart- bzw. IP-Kennzeichnung der Infrarotheizung gibt Auskunft darüber, in welchen Umgebungen (trocken, feucht, nass bzw. Innen- oder Außenraum) das Gerät eingesetzt werden darf. (Verlinken auf Seite zu Testberichten, dort wird IP-Kennzeichnung beschrieben).

Heizstrahler: Gas oder elektrisch?

Es gilt zu unterscheiden zwischen Gasheizstrahlern und Infrarotheizstrahlern. Mit Gas betriebene Heizstrahler werden im Außenbereich eingesetzt, während elektrische Infrarotheizstrahler sowohl innen als auch außen genutzt werden können.

Die Betriebskosten für Gasheizstrahler liegen wesentlich höher als bei Infrarotheizstrahlern. Das liegt am Wirkungsprinzip: Ein Gasheizstrahler wirkt vor allem über die Erwärmung der Umgebungsluft, so dass wesentlich mehr Energie aufgewendet werden muss, um eine spürbare Heizleistung zu erzeugen.

Infrarotheizstrahler wärmen direkt, indem ihre Strahlen auf die zu erwärmenden Körper treffen und dort ihre Energie entfalten. Die Ausführungen auf dieser Seite beziehen sich ausschließlich auf elektrisch betriebene Infrarotheizstrahler.

Hellstrahler oder Dunkelstrahler?

Bei sogenannten Hellstrahlern ist das Heizelement sichtbar. Dabei kommt eines der folgenden Elemente zum Einsatz:

  • Heizdraht
  • Quarzstab
  • Heizwendel

Die Strahlung der Heizelemente ist an der Farbe zu erkennen, welche diese im Betrieb annehmen. Sie glühen entweder gelb, orange oder rot.

Je heller die Strahlung eines Infrarotheizstrahlers ist, desto kurzwelliger ist seine Strahlung, und desto näher liegt diese am sichtbaren Bereich.

Die Bauweise von Heizstrahlern bedingt eine erhöhte Verbrennungsgefahr. Normalerweise sind solche Geräte daher mit einem Berührungsschutz versehen.

Anders als bei Hellstrahlern liegt die Temperatur von Dunkelstrahlern im Betrieb deutlich niedriger. Werden bei Hellstrahlern schnell 600 Grad Celsius und mehr erreicht, bleiben Dunkelstrahlern meist unter 300 Grad. Dadurch liegt die Gefahr für Brände und Verbrennungen deutlich niedriger.

Zudem wird die von Dunkelstrahlern entsandte Wärme aufgrund der geringeren Intensität von vielen als angenehmer wahrgenommen. Sie können auch länger in Betrieb bleiben, ohne dass die Raumtemperatur im Raum zu hoch wird.

Das ist beim Kauf von Infrarotstrahlern zu beachten

Eine Infrarotheizung, die als Strahler-Variante im Hochtemperatur-Bereich realisiert wurde, sollte aus rostfreiem, korrosionsbeständigem Material hergestellt sein. Beliebt ist beispielsweise der Einsatz von Stahl. Halterungen für die Decken- bzw. Wandmontage sollten im Idealfall im Lieferumfang enthalten sein. Der Heizkörper kann darüber hinaus auch mit Hilfe von Drahtseilen oder Ketten befestigt werden. Individuell abgestimmte Infrarotstrahler helfen dabei, Wärmeprozesse punktuell dosiert und mit hoher Effizienz durchzuführen.

Version eines Heizstrahlers als Standgerät

Wichtig für ein zufriedenstellendes Ergebnis ist vor allem eine sorgfältige Abstimmung der Infrarotstrahler hinsichtlich Wellenlänge, Form und Leistung auf die Bedürfnisse des jeweiligen Kunden bzw. des zu erwärmenden Objekts. Vor dem Kauf sollten Sie überlegen, welche Heizleistung Sie benötigen. Dabei sind die gewünschte Temperatur und die Raumgröße zu berücksichtigen. Denken Sie außerdem darüber nach, ob Sie eher in Richtung eines Hell- oder Dunkelstrahlers tendieren und wo sich der Einsatzbereich befindet (innen, außen, Feuchtraum etc.)

Was kosten Infrarot-Heizstrahler?

Aufgrund der recht simplen Bauweise der Geräte sind die Anschaffungskosten gering. Einfache Standgeräte sind bereits für um die 20 Euro zu haben. Größere und leistungsfähigere Geräte für den Innenraum werden für unter 100 Euro angeboten.

Mit zunehmender Leistung und Eignung für den Außenbereich steigen die Preise deutlich an. Preise zwischen 200 und 500 Euro sind hierbei keine Seltenheit.

Achten Sie beim Kauf vor allem auf die Beschichtung des Reflektors sowie das verwendete Glühmittel. So bieten zum Beispiel Quarz-Heizstrahler mit einem von Inertgas gefüllten Quarzrohr eine höhere Temperatur als konventionelle Heizstrahler.

Bezüglich der Bauweise gilt: Dunkelstrahler sind tendenziell teurer als Hellstrahler.

Die Handhabung von Infrarot-Heizstrahlern

Normalerweise werden Infrarot-Heizstrahler an der Wand montiert. Auch die Anbringung an einem festen Gegenstand wie einem Holzbalken ist möglich.

Bei der Auswahl des Standorts muss beachtet werden, dass eine Zuleitung für die Stromversorgung gelegt werden kann. Die Bedienung von Infrarot-Heizstrahlern ist denkbar einfach. Meist gibt es nur einen Ein- und Ausschalter sowie optional noch die Möglichkeit, die Leistung mithilfe eines Reglers einzustellen.

Soll das Gerät an verschiedenen Standorten eingesetzt werden, empfiehlt sich eine Ausführung mit einem Standfuß oder einem Stativ.

Wie hoch ein Infrarot-Heizstrahler montiert werden sollte, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Heizleistung des Geräts
  • Gewünschte Oberflächentemperatur
  • Streuweite des Reflektors

Grundsätzlich gilt: Je größer die Heizleistung, je niedriger die gewünschte Oberflächen­temperatur und je kleiner die Streuweite, desto höher sollte der Heizstrahler montiert werden. Die normale Montagehöhe beträgt zwischen 2 und 2,5 Metern.

Sicherheitsaspekte

Wie bei jedem elektrischen Gerät sind auch bei Infrarot-Heizstrahlern bestimmte Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Die Nähe zu Wasser oder Spritzwasser ist grundsätzlich zu vermeiden, es sei denn, das Gerät verfügt über eine ausreichende IP-Schutzklasse.

Die Sicherheit spielt beim Infrarot Heizstrahler eine zentrale Rolle

Gegen Überhitzung sind Infrarot-Heizstrahler in der Regel mit einem Überhitzungsschutz versehen.

Fazit: Darauf sollten Sie beim Kauf eines Infrarot-Heizstrahlers achten

Wie Sie gesehen haben, gibt es eine Vielzahl von Kriterien, anhand derer sich Infrarotheizstrahler voneinander unterscheiden. Die wichtigsten Kriterien sind:

  • Heizleistung
  • Hell- oder Dunkelstrahler
  • Leuchtmittel (Heizstab, Halogen, Heizwendel)
  • Innen- oder Außeneinsatz
  • Preis

Lassen Sie sich daher am besten von einem Fachmann beraten. Er zeigt Ihnen das passende Gerät für Ihre Bedürfnisse und kann auf Wunsch auch die Montage vornehmen. Passende Anbieter finden Sie hier.

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